Liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage, liebe Gemeindemitglieder!
Einen neuen Weg einschlagen - und mit Dank zurückschauen
24.06.2021 |
Stellenwechsel von PRef. Gernot Hödl
Seit Ende Mai steht fest, dass ich im Sommer die SE Leimen-Nußloch-Sandhausen verlassen und ab 1. September meinen Dienst in der SE Wiesloch-Dielheim tun werde.Mit diesem Neubeginn verbinde ich das Interesse, mich beruflich weiterzuentwickeln und die Veränderungen, die uns allen in der Erzdiözese Freiburg bevorstehen, aktiv mitzugestalten und verantwortlich mitzutragen.Und doch ist vorerst noch der Blick auf das Bestehende und die vergangenen sieben Jahre, in denen ich in unserer Seelsorgeeinheit gearbeitet habe, wichtig....
Ich schaue zurück auf viele Begegnungen und vielfältige Arbeitsbereiche, von strukturellen Aufgaben bis zur direkten Seelsorge in einem Trauergespräch, von den fröhlichen Anlässen in den Kindergärten bis zu Besuchen bei alten Menschen, von Tätigkeiten vor Ort, vor allem in St. Aegidius, bis zu gemeinsamen Prozessen auf Ebene der Seelsorgeeinheit. Ich hoffe, dass ich in diesen vielfältigen Bereichen möglichst viele Menschen ermutigt und gestärkt und möglichst wenige entmutigt oder verstört habe. Das wichtigste wäre mir, wenn meine Arbeit im jeweiligen Moment hilfreich, ermutigend und bestärkend war. Wenn etwas darüber hinaus noch weiter Wirkung zeigt und trägt, dann freue ich mich darüber. Ob das so ist, wird die Zukunft zeigen.
Gerne schaue ich zurück auf die gute und fruchtbare Zusammenarbeit: Mit den Mitgliedern der verschiedenen Gremien, ganz besonders mit dem Gemeindeteam St. Aegidius, mit dem ich sieben Jahre unterwegs war. Mit ehrenamtlich Engagierten, mit denen ich entweder punktuell oder langfristig etwas gestalten, entwickeln und voranbringen konnte. Mit den Kolleginnen und Kollegen aus den evangelischen Gemeinden. Mit den Sekretärinnen in den Pfarrbüros, den Verantwortlichen und MitarbeiterInnen in den Kindergärten und natürlich mit dem Seelsorgeteam in seinen unterschiedlichen Konstellationen in den vergangenen Jahren. Jetzt sind es Pfr. Arul Lourdu, Kooperator Pfr. Michael Hipp, Diakon Christian Sych und Gemeindereferentin Ulrike Ziegler, vorher waren meine Kollegen Thomas Walter und Heinrich Müller dabei, auch Diakon Peter Härich und die Kooperatoren Thomas Denoke und Don Marko Petricevic. Gemeinsam haben wir unterschiedliche Abschnitte des Weges gestaltet, zusammen gearbeitet, uns gegenseitig bereichert und bestärkt. Ihnen und Euch allen möchte ich an dieser Stelle für diesen gemeinsamen Weg ein großes Dankeschön sagen.
Wo gehobelt wird, da fliegen Späne; wo man eng zusammen arbeitet, entsteht Reibung, manchmal Spannung. Manchmal entsteht dadurch Konstruktives, manchmal gibt es Entladungen. So etwas bleibt wohl nicht aus in einer Zeit von sieben Jahren. Für die Situationen, in denen ich meinen Mitmenschen nicht gerecht geworden bin oder wo ich etwas schuldig geblieben bin, bitte ich um Verzeihung.
Durch meinen neuen Aufgabenbereich im Projekt Kirchenentwicklung 2030 kann es gut sein, dass es wieder Berührungspunkte geben wird. Es ist aber noch unklar, wie dies konkret aussehen wird. Es passt deshalb wirklich gut, was im „Irischen Segenslied“ gesungen wird: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!“ In Gottes Hand möchte ich die vergangenen sieben Jahre in der SE Leimen-Nußloch-Sandhausen legen, in Gottes Hand möchte ich auch die Zukunft legen, wie auch immer sie aussehen mag. Bleiben auch Sie in Gottes Hand, er möge Sie alle halten und segnen.
Gernot Hödl, Pastoralreferent
PS: Zusätzlich zur offiziellen Verabschiedung am 25.7. in St. Aegidius (siehe unten) strebe ich an, noch in jeder Gemeinde einmal im Gottesdienst zu sein, ohne offizielle Verabschiedungen, sondern einfach um auf den Kirchplätzen „Adieu“ zu sagen.
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Liebe Gemeindemitglieder!
Ende Mai hat mich Gernot Hödl darüber informiert, dass er sich auf eine andere Stelle beworben hat. Bald darauf kam der Brief aus Freiburg mit der Bestätigung, dass er in die Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim wechseln wird, verbunden mit der Aufgabe der Mitarbeit im Projekt „Kirchenentwicklung 2030“.
Seit Herbst 2014 war Gernot Hödl in unserer Seelsorgeeinheit tätig. Seine Aufgabenbereiche waren vielfältig und wechselten, gerade durch die Veränderungen im Seelsorgeteam, immer wieder. Durchgehend war Gernot Hödl als Ansprechpartner für die Gemeinde St. Aegidius und für das Gemeindeteam, als pastoraler Ansprechpartner für die Kindergärten, in unterschiedlichen Facetten der Öffentlichkeitsarbeit, im Beerdigungsdienst und im Schuldienst an der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen tätig. Dazu kamen die Gestaltung des LEVI-Prozesses mit Selbstbewertung und Visitation, die Entwicklung unserer Pastoralkonzeption sowie im Nachgang dazu die Arbeit an der Ehrenamtskoordination, eine Firmvorbereitung, verschiedene familienpastorale Projekte, hierbei auch digitale Angebote in der Corona-Zeit, sowie verschiedene Strukturaufgaben im internen Bereich.
Gerade bei den strukturellen Aufgaben legte Gernot Hödl sein Organisationstalent mit strukturiertem, planvollem und zielorientiertem Arbeiten an den Tag. So konnte er unsere Seelsorgeeinheit bis zu unserer gemeinsamen Pastoralkonzeption 2019 durch den LEVI-Prozess führen. Profitiert haben wir im internen Bereich zum Beispiel von der Einführung der Gottesdienstdatenbank, die der normale Nutzer in erster Linie auf der Homepage sieht, mit der aber im Hintergrund noch viele weitere Arbeiten verbunden sind oder mit der Einführung der EBO-Cloud.
Ein großer Teil seines beruflichen Herzens hat in dieser Zeit sicher für die Pfarrei St. Aegidius geschlagen, mit ihren Menschen und mit der wunderschönen Kirche. Es ist schön, dass jetzt noch das Buch zum 850jährigen Jubiläum der Kirche St. Aegidius fertig geworden ist, dessen Entstehung Gernot Hödl wesentlich begleitet hat.
Gernot Hödl war ein guter Impulsgeber für mich und für das Team. Wir haben gerne miteinander gesprochen und vieles für die Zukunft der Seelsorgeeinheit konzeptionell und seelsorgerlich organsiert. Ich habe von vielen Ehrenamtlichen großes Lob für sein Organisationstalent gehört.
Ich bedauere sehr, dass uns Gernot Hödl verlässt, respektiere aber seine Entscheidung und freue mich auf die Zusammenarbeit im Projekt „Kirchenentwicklung 2030“ für zukünftige neue Großpfarrei.
Im Namen des Seelsorgeteams, der Ehren- und Hauptamtlichen und der Institutionen danke ich Gernot Hödl sehr herzlich und lade Sie/Euch zu dem Verabschiedungsgottesdienst am Sonntag, den 25.07.2021 um 10.30 Uhr in die Kirche St. Aegidius ein.
Möge der Herr, der uns zu seiner Nachfolge beruft, Gernot Hödl mit dem himmlischen Segen behüten!
Arul Lourdu, Pfarrer



