Eine Woche später als in den Vorjahren feierte der katholische Kirchenchor sein Cäcilienfest. Grund für die Verspätung war das große Konzert in der Vorwoche, als die Kirchenchöre Sandhausen, St. Ilgen, Leimen und „The Spirit“ sowie die Schola der Seelsorgeeinheit und ProjektsängerInnen ein viel beachtetes Konzert gegeben hatten unter dem Titel „Fauré Requiem und Vivaldi, Mozart Gloria“.
So wurde das Cäcilienfest des Chors auf den ersten Adventssonntag gelegt und wie angekündigt, erklangen feierliche Gesänge zum Advent. Sie wurden begleitet an der Orgel von Marcus Holl und Anke Palmer an der Querflöte. Die Gesamtleitung hatte Kirchenmusikerin Melanie Jäger-Gubelius.
Pfarrer Ghislain Eklou war der Zelebrant und nahm die Ehrungen vor:
Hildegard Hutter wurde für 75 Jahre, Gabriele Dörr für 40 Jahre, Peter Pelczer für 25 Jahre aktives Singen im Chor geehrt. Herr Pelczer erhielt außerdem die Ehrenmitgliedschaft verliehen (Gabriele Dörr und Hildgard Hutter sind bereits Ehrenmitglieder). Alle Geehrten bekamen eine Urkunde vom Diözesancäcilienverband Freiburg.
Ferner wurden Stephanie Köllner und Renaud Capdeville (leider verhindert) für 15 Jahre geehrt und Gerald Dietz für 10 Jahre.
Traditionell bekamen die Geehrten ein Alpenveilchen überreicht.
Der Chor ist dankbar für jede Sängerin und jeden Sänger und freut sich mit den langjährigen Getreuen, die jedoch dieses Jahr etwas im Schatten der Jubilarin Hildegard Hutter standen. Aber alle Chormitglieder sind stolz auf unsere Sängerin Hildegard und freuen sich mit ihr über dieses seltene Jubiläum. Aus diesem Grunde würdigte Pia Knopf-Steiner die Jubilarin Frau Hutter mit der folgenden kleinen Rede:
„Liebe Hildegard, zu deinem 75-jährigen Sängerjubiläum hat dir der Diözesancäcilienverband Freiburg eine schöne Urkunde und ein Büchlein geschickt und dankt dir für deinen wertvollen Dienst an der musica sacra.
Diesem Dank wollen wir uns als Chor anschließen. Du kamst bereits mit 14 Jahren zum Kirchenchor und bist ihm bis heute treu geblieben. Seit einem Dreivierteljahrhundert bist du eine unverzichtbare Stimme im Sopran und noch viel mehr: Du bist eine Stütze, treue Weggefährtin und „Frau Kirchenchor“, denn du hast das Gesicht des Chors entscheidend geprägt.
Über Jahrzehnte warst du in der Vorstandschaft tätig, du bist Ehrenmitglied und keine Arbeit für den Chor war dir zu viel. Dein Engagement, deine Verlässlichkeit und deine Liebe zur Kirchenmusik sind ein leuchtendes Vorbild für alle Sängerinnen und Sänger. Trotz der vielen Jahre ist deine Begeisterung für das gemeinsame Singen ungebrochen und dein Einsatz bis heute ein Geschenk für unseren Chor.
Wir wünschen uns, dass du noch lange mit uns singen kannst.
Außer dem Alpenveilchen jetzt bekommst du noch eine Aufmerksamkeit von uns: Bis Weihnachten darfst du dich jede Woche über einen schönen Blumenstrauß freuen.“
Die Kirchenbesucher bedachten den Chor und die Geehrten mit freundlichem Beifall.
Tradition wird großgeschrieben im Chor und Singen macht hungrig, deshalb speisten Chor und Familienangehörige im Restaurant zu Mittag.
PKS
Ausflug 2025
Am Samstag, den 21.Juni 2025, um 9.00 Uhr machten wir uns bei bestem Sommerwetter auf zu unserem gemeinsamen Ausflug. Unser erstes Ziel war das Münster in Schwarzach, das wir mit dem Bus der Firma Mayer erreichten. Dort hielten wir eine kleine Andacht, die Pia Knopf-Steiner für uns vorbereitet hatte. Wir sangen die Lieder: „Laudate omnes gentes“, „Lobet und preiset, ihr Völker“ und „Das irische Segenslied“. Wir beteten gemeinsam und besichtigten danach die ehemalige Klosterkirche, die zu den bedeutendsten romanischen Kirchen in Mittelbaden zählt. Um 10.45 Uhr fuhren wir weiter nach Gamsheim. Hier packten wir auf einem Parkplatz ein paar Bierbänke und das mitgebrachte Frühstück aus. Die Fleischkäsebrötchen schmeckten zu Sekt und Orangensaft besonders gut. Frisch gestärkt gingen wir zur Fischtreppe. Hinter Glasscheiben kann man beobachten, wie Fische von einer Stufe zur anderen schwimmen, um den Höhenunterschied zu überwinden. Leider waren nicht viele Fische zu sehen und so machten wir uns auf zu unserem nächsten Ziel, dem Schiffshebewerk in Arzviller. Es ist einzigartig in Europa. Das Bauwerk ersetzt 17 Schleusen. In 4 Minuten werden die Schiffe fast 45 Meter in einer Wanne gehoben oder abgesenkt. Früher haben sie für diese Strecke einen ganzen Tag einplanen müssen. Hier bekamen wir eine Führung durch das Werk und dort entstand auch das schöne Gruppenfoto. Danach fuhren wir nach Weißenburg. Hier kühlten sich viele bei der Hitze mit einem Eis ab. Zum Abschluss fuhren wir zum FC Rot und genossen nicht nur Speis und Trank, sondern auch das Beisammensein. Um 21.30 Uhr kamen wir rundum glücklich am Festplatz an.
Ein herzliches Dankeschön an Peter Pelczer für die Organisation, an Hans-Peter Stadler, der das Frühstück besorgt hat und an alle die fleißig mitgeholfen haben und diesen gelungenen Ausflug möglich gemacht haben.
CS
Cäcilienfest 2024
In der sehr gut besuchten Dreifaltigkeitskirche feierte der Kirchenchor am 24. November 2024 im Festgottesdienst sein Cäcilienfest.
Aus diesem Grunde hatte der Kirchenchor die Missa in G von Franz Schubert (1797-1828) einstudiert.
Franz Schubert, ein österreichischer Komponist, wurde nur 31 Jahre alt. Trotzdem hinterließ er ein reiches und vielfältiges Werk. Er komponierte über 600 Lieder, weltliche und geistliche Chormusik und Sinfonien.
Die Missa in G ist in Latein geschrieben (wie sehr viele Messen) und gehört zu Schuberts beliebtesten Werken.
Für den Sopran ist diese Messe eine Herausforderung, denn die Stimme muss sich sehr hoch hinaufschwingen.
Die Sopranistin Doris Steffan-Wagner meisterte diese Höhen scheinbar mühelos und ihre Stimme schwebte glockenklar durch den Kirchenraum. Den Part des Tenors hatte Martin Steffan und als Bass konnte Dominik Schmolz gewonnen werden.
An diesen Könnern ihres Fachs nahm sich der Chor ein Beispiel. Weil Eigenlob verpönt ist, möchte ich mich nicht dazu äußern, aber der Miene unserer gestrengen Dirigentin konnten wir entnehmen, dass wir unsere Sache gut gemacht hatten.
Zur Kommunion ertönte „Salve Regina“ von Schubert, dargeboten von den vier Solisten (Melanie Jäger-Gubelius nun als Altistin) und dem Streichquartett.
Zwei verdiente Sängerinnen des Chors wurden anschließend geehrt.
Die Zuhörer erfuhren, dass beide aus Familien stammen, wo das Singen im Kirchenchor Tradition ist. Frau Thea Köllner wurde für 65-jährige Treue zum Chor geehrt, Frau Gertrud Schlegel für 45 Jahre. Beide Damen singen im Tenor und wir sind alle stolz auf unsere „Tenösen“.
Langanhaltender Beifall erfreute alle Mitwirkenden und so gehen wir davon aus, dass es allen Gottesdienstbesuchern gefallen hat.
Nach guter Tradition speisten Chor und Familienangehörige nach Aufregung und Anstrengung gemeinsam im Restaurant.
PKS
Quelle: Knopf-Steiner
Quelle: Knopf-Steiner
Festgottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag 2023
In den vergangenen 10 Jahren sang der Kirchenchor immer in der Christmette am 24. Dezember. Am letzten Weihnachtsfest gab es eine Änderung und der Chor sang erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Doch zu unserer Überraschung und Freude war die große Dreifaltigkeitskirche sehr gut besetzt. Lag es an unserer Einladung zum Festgottesdienst im Gemeindeblatt, oder waren es die außergewöhnlichen Arrangements der Weihnachtslieder, die neugierig machten? Jedenfalls war es, zelebriert von Pfarrer Michael Hipp ein sehr gelungener, zu Herzen gehender Gottesdienst. Wir bekamen sogar Beifall zwischendurch, was uns natürlich erfreute, aber während einer hl. Messe nicht so gut passt.
Außer unseren Stimmen waren es natürlich die Instrumente, die alles so besonders machten. Es erklangen Harfe, Violine, Trompeten, Pauken, Glocken, Percussion und Orgel und nicht zu vergessen die wunderbare Sopranstimme von Agnese Buchauer. Außerdem wurden wir unterstützt von Chorsängerinnen und -sängern aus Leimen und St. Ilgen, welche diese Lieder am 1. Feiertag in Leimen gesungen hatten. Es ist ein unschätzbarer Vorteil, dass Melanie Jäger-Gubelius unsere gemeinsame Dirigentin ist. Die außergewöhnlichen Arrangements der Weihnachtslieder kamen aus ihrer Feder. Zum Ende des Gottesdienstes, so war es vereinbart, lud Pfarrer Hipp die anwesenden Kinder ein, auf die Empore zu kommen und die außergewöhnlichen Instrumente und die Orgel anzuschauen. Man war überrascht, wie viele Kinder doch Interesse zeigten und auf die Empore kamen. Die jüngste neugierige Musikliebhaberin trug sogar noch Schnuller und musste auf die Orgelbank hochgehoben werden.
Es war ein wirklich schöner, festlicher und harmonischer Gottesdienst wo alles gepasst hat und die Weihnachtsfreude erfahrbar wurde.
Danke an alle, die dazu beitrugen und vielen Dank für den lang anhaltenden Beifall.
Pia Knopf-Steiner
Festgottesdienst und Cäcilienfeier 2023
Am 26. November 2023 feierte der Kirchenchor sein Cäcilienfest mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Der Gottesdienst wurde, wie jedes Jahr, zu Ehren der hl. Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, und im Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder gefeiert. Der Zelebrant war Pfarrer Michael Hipp.Dieses Jahr kam die Missa brevis Sancti Joannis de Deo von Joseph Haydn zur Aufführung.Die Messe ist auch unter dem Namen „Kleine Orgelmesse“ bekannt. Eine Besonderheit ist, dass die lateinischen Texte radikal gekürzt wurden, indem zwei oder drei Stimmen verschiedene Worte gleichzeitig singen. Das ist so im Gloria und im Credo und liegt keinesfalls an falsch singenden Chormitgliedern. Im Benedictus dagegen ertönt ein verlängertes Orgelspiel, die Erklärung für den Namen „Kleine Orgelmesse“.Begleitet wurde der Chor vom Heidelberger Kantatenorchester und an der Orgel von Marcus Holl. Die Sopranistin Anabelle Hund erkrankte, und deshalb begann am Samstag die hektische Suche nach einer anderen Sopranistin. Unsere Dirigentin Melanie Jäger-Gubelius, gut vernetzt in der Musikszene, fand sie dann auch in Julia Stratiros. Frau Stratiros besitzt eine strahlende, ausdruckstarke Sopranstimme und füllte den großen Kirchenraum problemlos aus. Auch im Lied „Singe, Seele“ für Sopran, Violine, Cello und Orgel von G.F. Händel erklang ihr klarer, melodischer Sopran.Im Sanctus, Benedictus und im Agnus Dei kam der Chor wieder zum Einsatz.Zur Kommunion spielte das Orchester den 1. Satz „Streichquartett in F-Dur“ von Joseph Haydn.Pfarrer Michael Hipp konnte zum Ende des Gottesdienstes verdiente Chorsängerinnen ehren, und zwar Rosel Worbis für 50 Jahre und Rosalinde Münch für 25 Jahre. Beide Damen bekamen eine Urkunde des Diözesancäcilienverbandes, Frau Worbis noch ein Schreiben des Herrn Erzbischofs Stefan Burger.Für 45 Jahre Zugehörigkeit wurden Helgard Schön, für 40 Jahre Barbara Herkert, für 30 Jahre Roswitha Körner und für jeweils 10 Jahre Julia Seltmann, Gabriele Mayer-Krejci und Jutta Jung geehrt.Zum Auszug hörte man den 4. Satz „Streichquartett in C-Dur“, ebenfalls von Joseph Haydn.Lang anhaltender Beifall erfreute die Mitwirkenden, und wir hoffen, dass wir allen Gottesdienstbesuchern eine Freude bereitet haben.Nach Aufregung und Anstrengung speisten Chor und Familien-angehörige vergnügt zusammen im Restaurant.
Festgottesdienst und Cäcilienfeier 2022
Der Kirchenchor feierte am 20. November 2022 sein Cäcilienfest mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche.Bekanntlich ist die Kirchenmusik (musica sacra) ein großer Schatz, den es zu pflegen gilt. Ein ganz „Großer“ in der Kirchenmusik war Wolfgang Amadeus Mozart, der von katholischen Kirchenchören heiß geliebt wird. So war der Chor unter seiner Dirigentin, Kirchenmusikerin Melanie Jäger-Gubelius, seit einigen Monaten mit der Missa in C, Orgelsolomesse, KV 259 von W.A. Mozart beschäftigt. Die Orgelsolomesse ist die kürzeste, die Mozart komponiert hat, sie dauert nur ca. 15 Minuten. Das ist natürlich für einen Festgottesdienst zu kurz, und so durften die Kirchenbesucher das Lied „Gelobt seist du Herr Jesu Christ" selbst singen, da am Sonntag auch das Christkönigsfest gefeiert wurde, wie immer am Sonntag vor dem Ende des Kirchenjahres.Eine heilige Messe beinhaltet ein Halleluja, und so erklang das "Alleluja aus Exsultate, jubilate", komponiert von Mozart, gesungen von Solisten und virtuos gespielt vom Heidelberger Kantatenorchester.Der Zelebrant war Pfarrer Udo Mayer aus Schwetzingen, assistiert von Diakon Peter Härich und einer MinistrantinnenscharDas Credo war dann wieder eine Gemeinschaftsarbeit von Chor, Orchester und Solisten. Zur Gabenbereitung erklang "Sancta Maria", natürlich von Mozart, gesungen von der Sopranistin. Bei Sanctus, Benedictus und Agnus Dei war der Chor wieder mit dabei. Danach begaben sich die Sängerinnen und Sänger von der Empore herunter und genossen mit den anderen Kirchenbesuchern während des Kommuniongangs das "Sub tuum praesidium" für Sopran, Alt und Orchester, natürlich auch von W.A. Mozart.Zum Ende des Gottesdienstes ehrte Pfarrer Mayer Doris Kröncke und Ingrid Kröner für je 55 Jahre und Maria Hamp für 35 Jahre aktive Chormitgliedschaft.Nachdem zum Einzug der 1. Satz des Concerto für 2 Trompeten und Orchester erklungen war, gab es zum Auszug den 3. Satz des Concerto für 2 Trompeten und Orchester, zur Abwechslung nicht von Mozart, sondern von Francesco Manfredini.Das Heidelberger Kantatenorchester, die Sängerinnen Doris Steffan (Sopran), Astrid Böhm(Alt) sowie Martin Steffan (Tenor) und Dominik Schmolz (Bass), Marcus Holl (Orgel) harmonierten perfekt. Dieser Perfektion eiferte der Kirchenchor nach, waren wir doch von unserer Dirigentin sehr gut vorbereitet worden.Wir sind alle froh, dass wir heil aus der Coronazeit gekommen sind und mit Frau Jäger-Gubelius als Dirigentin eine gute Leistung erbringen konnten. Die Gottesdienstbesucher bedankten sich mit lautem Beifall. Auch ihnen merkte man an, dass dieser Festgottesdienst ein Highlight für alle war und Kraft für die kommende stressige Adventszeit gibt.Danke an alle Mitwirkenden und an alle Zuhörer. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.Im Anschluss ging es zum gemeinsamen Mittagessen in ein Restaurant. Der Chor und seine Familienangehörigen speisten zusammen in froher Runde und zum Schluss gab es noch - nach diesem Mozartfestival ganz klar - für alle Sängerinnen und Sänger eine Schachtel Mozartkugeln. Die geben Energie für die kommenden Chorproben.PKS
Feierliche Christmette 2015
Am Heiligabend 2015 sang der Chor die so genannten „Carols“, das sind beliebte und bekannte Weihnachtslieder aus England und der anglikanischen Tradition. Gesungen wurde in deutscher Sprache. Vorangestellte Fanfaren, Überstimmensätze und wechselnde Besetzungen der Chorstimmen ließen die „Carols“ gleichsam als festliche Kathedralmusik erstrahlen. Den sehr zahlreich erschienenen Kirchenbesuchern gefiel diese Musik so gut, dass es mehrmals Beifall auf offener Szene gab.
Christi Geburt wurde mit Pauken und Trompeten gefeiert, es war eine fulminante Aufführung. Zum Einsatz kamen vier Trompeten, vier Posaunen, eine Tuba, Pauken und Schlagwerk. An der Orgel war Patrick Wippel.
Die Gesamtleitung hatte unser Dirigent Markus Zepp.
Wenn nur ein kleiner Teil dieser begeisterten Zuhörer in die Chorprobe käme, hätten wir ein Platzproblem. Aber warten wir es ab. Es war jedenfalls eine zu Herzen gehende Christmette, die nachhallen wird.
Pia Knopf-Steiner
Cäcilienfest 2015
Am 22. November 2015 führte der Chor die Missa Brevis von Jacob de Haan (geb. 1959) für Chor und Blechbläser-Ensemble auf. In der Rhein-Neckar-Zeitung war zu lesen, dass "Gott mit Pauken und Trompeten gelobt wurde und die Stimmen der Sängerinnen und Sänger in allen Stimmlagen bestens präsent waren". Die Gesamtleitung hatte unser Dirigent Markus Zepp.
Sarah Slater
Trompete
Christian Betz
Trompete
Lucas Greiwe
Posaune
Julius Wille
Posaune
Ulrich Dürr
Pauken
Patrick Wippel
Orgel
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Ehrungen durchgeführt:
Hildegard Hutter
für 65 Jahre Mitgliedschaft im Chor
Friedel Rudolph
für 65 Jahre
Gabriele Dörr
für 30 Jahre und wurde vom Chor zum Ehrenmitglied ernannt
Gertrud Walter
für 20 Jahre
Peter Pelczer
für 15 Jahre
Lobend erwähnt wurden für fünf Jahre: Stephanie Köllner, Ingeborg Lesnik, Renaud Capdeville, Emike Birnbreier. Chorleiter Markus Zepp ist ebenfalls seit 5 Jahren dabei.
Nachmittags fand im Gemeindezentrum die Cäcilienfeier statt, mit Kaffee und Kuchen, abends Rippchen mit Kraut und einer lustigen Dia-Show von Bernd Steiner über den Kirchenchorausflug 2015 nach Gengenbach.
Pia Knopf-Steiner
Cäcilienfest 2014
Der katholische Kirchenchor Sandhausen feierte das Cäcilienfest Am 23. November 2014 gestaltete der Kirchenchor einen Festgottesdienst zu Ehren der hl. Cäcilia und im Andenken an seine verstorbenen Mitglieder.
Der Chor brachte die Missa solemnis in C, KV 337 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) zu Gehör.
Patrick Wippel, der für den Orgelpart vorgesehen war, sprang für unseren erkrankten Dirigenten Markus Zepp ein und dirigierte. Die Orgel spielte dafür unsere ganz kurzfristig eingesprungene, frühere Dirigentin Laura Skarnulyte. Die Messe wurde begleitet von einem 15-köpfigen Orchester und vier Solisten. Außerdem sangen einige Gastsänger aus Wiesenthal mit, die auch Herrn Zepp zum Dirigenten haben und die Missa solemnis in C an Weihnachten in Wiesenthal aufführen werden. Es war eine grandiose Aufführung, ein echter Ohrenschmaus, der mit lang anhaltendem Beifall belohnt wurde.
Pfarrer Arul Lourdu konnte am Ende des Gottesdienstes vier verdiente Chormitglieder ehren, und zwar Thea Köllner für 55 Jahre aktive Mitgliedschaft im Chor, Agnes Schreiner und Gertrud Schlegel für je 35 Jahre und Horst Münch für 10 Jahre. Zu Ehrenmitgliedern wurden Helgard Schön (fehlte krankheitsbedingt) und Barbara Herkert ernannt.
Bei der Cäcilienfeier am Nachmittag im Gemeindezentrum wurden den Geehrten Alpenveilchen überreicht und Pia Knopf-Steiner hielt die Laudatio.
Bei Kaffee und Kuchen und einer tollen Dia-Show vom Jahresausflug nach Schwäbisch Hall - Produzent Bernd Steiner - verging die Zeit wie im Fluge. Auch die traditionellen Rippchen mit Kraut ließen sich alle munden. Der Chor freute sich sehr, dass neben Präses Pfarrer Thomas Denoke auch Pfarrer Arul Lourdu anwesend war.
Wir sind eine muntere Gemeinschaft im „besten Alter“ und sind schon etwas stolz darauf, dass wir in der Lage sind, eine relativ schwierige Messe mit einem großen Streichorchester gut und präzise zu singen.
Man soll sich ja bekanntlich nicht selber loben, aber alle sangesfreudigen Menschen sind eingeladen, sich ein Bild zu machen. Wir proben mittwochs um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum in der Wendelinusstraße in Sandhausen neben der Dreifaltigkeitskirche. Na, sehen wir uns demnächst?
Pia Knopf-Steiner
Feierliche Christmette 2013
Im Dunkeln lag die Dreifaltigkeitskirche, als Pfarrer, Diakon und die große Schar der Ministranten einzogen. Orgelspiel und Trompete erklangen und gemeinsam sangen die Gottesdienstbesucher das Lied „Macht hoch die Tür“. In der feierlichen Christmette sangen Chor und Gemeinde im Wechsel. Gerade Weihnachtslieder können sehr zu Herzen gehen. Die Liedauswahl zwischen dem bekannten „O du fröhliche“ mit Überchorstimme, dem „Transeamus usque Bethlehem“, ein Liedsatz mit Bass-Soli von J. Schnabel, dem im englischen Sprachraum sehr bekannten „Hark the Herald Angels sing“ von Mendelssohn-Bartholdy bis zum „Tollite hostias“ aus dem Oratorio de Noel von Saint Saens zeigte die ganze Bandbreite der Weihnachtsgesänge. Natürlich fehlte auch nicht „Zu Bethlehem geboren“ und der Klassiker „Stille Nacht“. Es war eine Christmette, in der die Weihnachtsfreude zum Ausdruck kam und der Applaus der Kirchenbesucher den Chor erfreute. Weihnachtslieder zu proben und im Gottesdienst zu singen gehört mit zu den schönsten Stunden im Kirchenchor.
Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und Glück, Gesundheit und Gottes Segen im Jahr 2014.
Pia Knopf-Steiner
Cäcilienfest 2013
Wie jedes Jahr feierte der katholische Kirchenchor Sandhausen zu Ehren der hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, das Cäcilienfest in der Dreifaltigkeitskirche. In der Rhein-Neckar-Zeitung schrieb Werner Popanda Folgendes: „Es erklang Musik vom Allerfeinsten, nämlich die auch ‚Chiemseemesse‘ genannte ‚Missa in honorem Sanctae Ursulae‘ von Michael Haydn. Unter der ebenso profunden wie feinfühligen Gesamtleitung von Markus Zepp zeigten das Orchester, der um einige Gastsänger verstärkte Kirchenchor, die Gesangssolisten Birgt Benson, Daniela Köhler, Tim Fuhrmann und Patrick Sigrist sowie Patrick Wippel an der Orgel höchst eindrucksvoll auf, welch enormes Potenzial die Haydn´sche Komposition in sich birgt.“ Markus Zepp zeigte sich sehr zufrieden mit den Sängern und mit der Aufführung insgesamt.
Im Gottesdienst geehrt wurden langjährige Sängerinnen und Sänger und zwar Elisabeth Galley und Edeltraud Göbel, die dem Chor seit 65 Jahren die Treue halten. 60 Jahre sind es bei Karin Redt und 40 Jahre bei Rosel Worbis. Helgard Schön und Theo Kletti stärken die Chorreihen seit 35, Barbara Herkert seit 30, Roswitha Körner seit 20 und Rosalinde Münch seit 15 Jahren.
Nachmittags fand die traditionelle Cäcilienfeier im Gemeindezentrum statt. Nachdem der Chor drei verstorbene Mitglieder zu beklagen hat, freut er sich auch über den Zugang von drei neuen Sängerinnen. Der verstorbenen Mitglieder wurde im Gebet gedacht. In der überaus gelungenen Bilderschau von Bernd Steiner über den Ausflug nach Maria Laach wurde besonders an den unvergessenen Karl Müth erinnert, der diesen Ausflug organisiert hatte und eine Woche später plötzlich und unerwartet verstorben war. Deshalb flossen während des Vortrags zum ersten Mal auch ein paar Tränen.
Bei Rippchen, Kraut und guten Getränken saß der Chor noch lange zusammen.
Pia Knopf-Steiner
Feierliche Christmette 2012
Einen ganz besonderen Ohrenschmaus konnten die Gottesdienstbesucher am Heiligen Abend in der Dreifaltigkeitskirche erleben. In hochkarätiger Besetzung mit Solisten, Streichern, Harfe, Orgel und Chorbegleitung wurde das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns aufgeführt.
Der Franzose Camille Saint- Saëns (1835-1921) hat seine Texte nicht nur aus dem Lukas-Evangelium, sondern auch aus der lateinischen Weihnachtsliturgie der Kirche gewählt. So kommen Texte aus den Psalmen, aus Jesaja und den Evangelien nach Matthäus und Johannes vor. Die Gottesdienstbesucher konnten die lateinischen Liedtexte in den ausgelegten Programmblättern auch in der deutschen Übersetzung nachlesen.
Doch nicht nur Chor und Solisten sangen, auch die versammelte Gemeinde konnte in den Jubel über die Geburt des Heilandes in einigen festlichen Weihnachtsliedern mit einstimmen.
Carolin Samuelis-Overmann (Sopran), Judith Kreiter (Mezzosopran), Claudia Hügel (Alt), Gerhard Schramm (Tenor) und Hans-Josef Overmann (Bariton) konnten als hochkarätige Solisten gewonnen werden. Melanie Jäger (Orgelpositiv, Alt), Patrick Wippel (große Orgel), Streicher der Kurpfalzphilharmonie Heidelberg und die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchors, verstärkt durch einige Gastsängerinnen des Kammerchors, brachten das Oratorium zu Gehör. Ute Steffan an der Harfe zog mit ihren Klängen die Kirchenbesucher in ihren Bann. Als nach dem Benedictus das Harfensolo erklang, war in der großen Kirche absolute, andächtige Stille. Man ließ sich von den Harfenklängen bezaubern. Das Weihnachtsoratorium von Saint- Saëns ist ohnehin in weiten Teilen ein sehr lyrisches, meditatives Werk.
Es war eine stimmungsvolle, sehr beeindruckende Christmette, und wir danken unserem Dirigenten Markus Zepp, dass er uns die Gelegenheit gab, das Weihnachtsoratorium einzuüben und aufzuführen. Wir hoffen, dass er damit nicht nur dem Chor, sondern allen Gottesdienstbesuchern eine Freude bereitet hat.
Pia Knopf-Steiner
Cäcilienfest 2012
Am Sonntag, dem 18. November 2012, feierte der Chor sein Cäcilienfest mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche Sandhausen. Wir sangen die Missa in C, Orgelsolo-Messe, KV 259 und das Laudate Dominum, KV 339 von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Chor wurde begleitet von der Kurpfalzphilharmonie unter Konzertmeister Arne Müller, den Solisten Sabrina Vieweg (Sopran), Bettina Vogel ( Alt), Gerhard Schramm (Tenor), Mario Klein (Bass) sowie Melanie Jäger und Patrick Wippel an der Orgel.
Die Leitung hatte Markus Zepp, der Dirigent des Kirchenchors. Zelebriert wurde der Festgottesdienst von Präses Pfarrer Thomas Denoke, der eine vielbeachtete Predigt über die hl. Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, hielt.
Begeisterter Applaus belohnte die Mitwirkenden zum Ende des Gottesdienstes.
Anschließend konnte Präses Pfarrer Thomas Denoke einige langjährige Mitglieder ehren.
Nachmittags fand die Cäcilienfeier im Gemeindezentrum statt. Es waren auch einige Mitglieder gekommen, die aus Alters- und Krankheitsgründen nicht mehr im Chor mitsingen können, aber immer noch gerne gesehene Gäste sind. Auch der Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Arul Lourdu, ließ es sich nicht nehmen, beim Chor vorbeizuschauen, außerdem Diakon Peter Härich mit Frau und natürlich Präses Pfarrer Thomas Denoke. Leider konnte der Dirigent Markus Zepp nicht dabei sein, da er an diesem Nachmittag die Aufführung des Verdi-Requiems in Bruchsal leitete. Nach dem Totengedenken wurde noch einmal auf die Geehrten eingegangen und ihre Verdienste hervorgehoben. Unser Lieblingsfotograf Bernd Steiner hatte wieder eine Dia-Show über den Ausflug nach Lohr am Main mit vielen lustigen Gags vorbereitet. So verging der Nachmittag wie im Fluge, und abends gab es die schon traditionellen Rippchen mit Kraut. Voller Inbrunst wurde zum offiziellen Abschluss „Ein guter Tag zu Ende geht“ gesungen, und inoffiziell saß ein harter Kern noch lange zusammen.